Zum zehnten – und diesmal alles neu?

Die 10 soll alles besser machen. BlackBerry, einst führend im Geschäft mit Business-Handys, versucht derzeit, sich strategisch neu auszurichten. Als Nährboden für diesen Wandel soll das aktuelle Betriebssystem BlackBerry 10 dienen; getragen wird es bislang von den neuen Flaggschiffen Z10 und Q10. Diese haben bei ihrem Erscheinen für Aufsehen gesorgt, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Zwei Neulinge mit klaren Ambitionen

Die beiden neuen BlackBerrys werden oft in einem Atemzug genannt, sind aber ganz unterschiedliche Charaktere. Das Z10 folgt dabei den aktuellen Trends auf dem Markt: Es ist schlank, verfügt über ein Volltouchdisplay, hat eine gängige Displaygröße von 4,2 Zoll mit einer starken Auflösung von 1.280×768 Pixel und auch das Betriebssystem erinnert an die Konkurrenz. Mit anderen Worten: Ein Smartphone, das die breite Käuferschicht ganz spontan und unkompliziert ansprechen soll. Genau wie die Modelle der marktführenden Mainstream-Hersteller also. Auf den ersten Blick scheint nichts dagegen zu sprechen, da das Z10 gut aussieht, angenehm in der Hand liegt und eine flotte Performance bietet.

Q10 und die alte Schule

Der zweite Spross von BlackBerry 10 heißt Q10. Das Q10 setzt die Linie seiner Vorfahren fort und besitzt folglich eine Hardware-Tastatur. Für Vielschreiber auf dem Handy ist eine richtige Tastatur wie vor die beste Variante, vor allem zusammen mit der Auto-Vervollständigung. Die Zielgruppe des Q10 ist damit ebenso klar definiert – wo das Z10 in den Massenmarkt eingreifen soll, liegt es am Q10, Geschäftskunden zu verführen und zu binden.

Neue Features bei BB 10

Gelingen soll dieses Vorhaben nicht nur aufgrund der Hardware, sondern natürlich auch wegen des neuen OS. BlackBerry 10 kommt mit einer Fülle neuer Fähigkeiten daher, die allerdings nicht auf allen Geräten vorhanden sind. Als Model für den Technik-Laufsteg dient auch in diesem Fall das Z10 (welches übrigens LTE fähig ist). Balance ermöglicht die Verwaltung mehrerer Anwender auf einem Gerät. Einzelpersonen können diese Trennung beispielsweise für Berufs- und Privatleben nutzen. Die Remember-Funktion geht dagegen eher in Richtung eines digitalen Assistenten, der sich sämtliche Vorlieben und Geschmäcker des Users bei Bildern, Videos und Links merkt. Übrigens: Um den strategischen Neustart auf höchster Ebene abzurunden, wurde sogar der Name des Herstellers geändert – was früher nämlich RIM hieß, ist heute nur noch BlackBerry.




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