Alleskönner Smartphone

Die Zeit, in der Handys nur zum Telefonieren benutzt wurden, ist natürlich schon lange vorbei. Tatsächlich benutzen wir unsere Smartphones heutzutage nur noch zu einem Bruchteil zum Telefonieren. Zahllose weitere Stunden verbringen wir damit, SMS zu verschicken, im Internet zu surfen, unsere Online Banking Geschäfte zu erledigen, mehr oder weniger sinnlose Spiele zu spielen, Musik zu hören, Videos zu gucken, zu fotografieren, aufgenommene Fotos zu posten und Hunderte von anderen Dingen. Und natürlich auch Emails checken, lesen und beantworten machen viele von uns längst über den kleinen Alleskönner. Und zwar sowohl private als auch berufliche E-Mails. Eine Umfrage hat ergeben, dass Smartphone Besitzer in Deutschland im Schnitt wahnsinnige 20 Mal pro Tag ihre E-Mails abrufen.

Es kommt natürlich auch auf den Beruf und auf den Arbeitgeber an, aber von vielen wird inzwischen erwartet, ja fast schon vorausgesetzt, dass man auch mobil per Email zu erreichen ist. Waren anfangs noch viele Menschen skeptisch und befürchteten, dass hierdurch Privat- und Arbeitsleben nicht mehr wirklich klar voneinander zu trennen sind (was im Endeffekt ja auch so ist), so haben sich die meisten Menschen inzwischen daran gewöhnt und damit abgefunden.

Durch die vermehrte berufliche Nutzung von privaten Smartphones, tauchen nun aber auch neue Probleme auf, vor allem beim Thema Datensicherheit. Besonders an den Schnittstellen zwischen privater und beruflicher Nutzung des Smartphones tun sich neue Sicherheitslücken auf.

Für viele besteht das mobile Büro inzwischen nur noch aus Laptop und Smartphone. Und die meisten müssen auch zwangsläufig von unterwegs aus auf Firmenserver oder Cloud-basierte Systeme zugreifen. Deshalb müssen gerade hier die Sicherheitsstandards angepasst werden. Firmen wie beispielsweise Dell haben sich mit ihren Mobilitätslösungen bereits gut in Stellung gebracht und sind für die Zukunft der mobilen Arbeitswelt bestens gerüstet. Man bietet hier sowohl sinnvolle Online Services an, als auch die entsprechenden Endgeräte.

Es gibt bereits neue Verfahren, die sich auf die neuen Anforderungen eingestellt haben. Hier ist allen voran die Multi-Faktor-Authentifizierung zu nennen. Wahrscheinlich ist auch bei dieser Methode ein unbefugter Zugriff nicht komplett unmöglich, aber der Großteil der Cyber-Kriminellen konzentriert sich auf die Leute, die die Sicherheit ihrer mobilen und online zugänglichen Geräte vernachlässigen und Hackern den Zugriff somit verdammt einfach machen. Und wenn man es diesen Verbrechern mit Verfahren wie der Multi-Faktor-Authentifizierung so schwer wie möglich macht, verlieren sie hier auch schnell die Lust und stürzen sich lieber auf die leichte Beute.

Smartphone Tippen

Quelle: https://flic.kr/p/sBTNY4

Aber auch in anderen Bereichen kommt das private Smartphone häufiger beruflich zum Einsatz, als es uns wahrscheinlich bewusst ist. Es kann inzwischen als Diktiergerät eingesetzt werden, als Navigationssystem, als Scanner, als Online Faxgerät, als Kalender, der uns an wichtige Termine erinnert, als Zugticket oder Boardingpass, als Zahlungsmittel und so weiter und so fort. Die Liste könnte hier quasi unendlich weit fortgesetzt werden.

Das Smartphone hat sich also durch seine rasante Entwicklung unverzichtbar gemacht und wird das in näherer Zukunft wohl auch bleiben, obwohl es mit den Mini Tablets eine durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz bekommen hat. Und solange sich Hersteller und Anbieter entsprechend auf die neuen Sicherheitsanforderungen einstellen, ist hiergegen auch nicht einzuwenden.




One Response to “Alleskönner Smartphone”
  1. kundentests.com 7. August 2015

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.