Die Datenmengen, die in Deutschland verschickt und empfangen werden, nehmen sowohl im beruflichen Bereich aus auch auf privater Ebene kontinuierlich zu. Handys sind längst mehr als nur Telefone und sie bieten immer neue Möglichkeiten. In der Silvesternacht 2012/2013 hat allein der Anbieter Vodafone 37 Millionen MB durch sein Netz geschickt, weil sich Menschen über die verschiedenen Kanäle wie Facebook, Twitter, SMS etc. ein frohes neues Jahr gewünscht haben. Verglichen mit dem Vorjahressilvester ist dies ein Anstieg der Datenmengen um etwa die Hälfte.
Die Kommunikation und die Komplexität derselben nimmt weiter zu. Die Verbreitung der Smartphones macht dies erst möglich und sorgt dafür, dass die Datenmengen ansteigen, weil das Versenden immer größerer Daten durch neue Technologien in Smartphones immer leichter wird. Auch die Prognosen der Verkaufszahlen für Smartphones in Deutschland rechnen mit einem Anstieg um etwa 10%. Smartphones lassen die Menschen noch schneller und noch öfter erreichbar sein. Sie übernehmen heute die Aufgaben eines Computers, eines Telefons, eines Fernsehgerätes, eines Lexikons, Briefkastens, Fotoapparates und eines Navis in einem, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Smartphones werden also immer smarter. Neuerdings gibt es kleine Geräte zum Aufstecken, die es dem Smartphone ermöglichen, Kreditkarteninformationen zu lesen. Mit einem Chip, der in das Smartphone integriert werden kann, wird sogar die Kreditkarte ganz ersetzt. Das Smartphone des Jahres 2013 wird also bald den Geldbeutel ersetzen, während es längst als Wecker und als Wetterstation fungiert. Vieles spricht dafür, dass der Wettbewerb auf dem Markt der Smartphones in 2013 noch zunimmt. Firefox stellt seine neue Software für Smartphones vor und will mit ihr schneller, sicherer und vor allem auch gratis den Markt erobern.
Ein wichtiger Trend, der sich auch aus der starken Konkurrenz auf dem Smartphonemarkt ergibt, ist der, dass die Smartphones immer günstiger werden. Neue Anbieter entstehen und wollen ihren Einstieg in das Marktsegment durch niedrigere Preise zum Erfolg werden lassen. Auch die Integration von Skype auf dem Smartphone wird möglich und es entstehen neue Tarifmodelle, durch die das Telefonieren, Surfen und Versenden von Nachrichten günstiger wird. Die Konkurrenz belebt das Geschäft ähnlich wie es auf dem Handymarkt vor einigen Jahren der Fall war.
Die Entwicklungen überschlagen sich und spätestens nach einem Jahr ist das neue Gerät, das eben noch der letzte Schrei war, technisch hoffnungslos veraltet. Leider muss man feststellen, dass diese Massenproduktion und die Preissenkungen auf Kosten von billigen Arbeitskräften in China und anderswo gehen. Die Umwelt leidet zum Beispiel im Kongo, wo die Rohstoffe für immer neue Geräte exzessiv abgebaut werden. Aus dem Boom der Smartphone Branche ergibt sich ein zunehmender Bedarf an Erneuerungs- und Ausbaumaßnahmen der technischen Infrastruktur. Die Datenmengen müssen schließlich transportiert werden und es soll nicht zu Engpässen kommen.
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